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Presse/ Solidaritätserklärungen
Protesterklärung des Kämpferischen Frauenrats Drucken

 

Gelsenkirchen, den 18.02.2015

 
 
Protesterklärung des Kämpferischen Frauenrats zur Ermordung von Özgecan Aslan

Frauen aus der Türkei berichten, dass die Zahl brutaler Tötungen und Überfälle an Frauen tagtäglich ansteigt. Die türkische Regierung mit der seit 13 Jahren regierenden AKP und ihrer islamistisch-reaktionären Politik hat bisher daran nichts geändert. Im Gegenteil: Die Frauen sollen noch mehr unterdrückt werden und ihre Lage hat sich verschlimmert.
 
Bereits im ersten Monat des Jahres 2015 wurden 29 Frauen das Recht auf Leben genommen, und ÖZGECAN ASLAN befindet sich nun in den Statistikzahlen des Februars.
 
Ein 20 Jahre altes Mädchen stieg in ein öffentliches Verkehrsmittel, um nach Hause zu fahren, kam jedoch nie an. Sie war unvorstellbarer Gewalt ausgesetzt, wurde vergewaltigt und später verbrannt, und so mitten aus dem Leben gerissen. Die inzwischen gefassten Täter stammen aus der nationalistisch-faschistischen Ecke der Grauen Wölfe.

Wir Frauen des Kämpferischen Frauenrats sind über die Ermordung von ÖZGECAN ASLAN entsetzt und wütend. Aber wir trauen nicht nur, wir werden unsere Wut in Kraft verwandeln die Lage der Frauen und der ganzen Menschheit zu verändern. Trauer wird zur Rebellion!
Wir fordern die türkische Regierung auf, die Frauen zu schützen und nicht zum Freiwild für Reaktionäre, Faschisten und religiöse Fundamentalisten werden zu lassen.


Hoch die internationale Frauensolidarität! 


Fidan Yildiz, Angelica Urrutia, Anne Wilhelm, Sogül Talay




 
Atomkatastrophe VHS-Dozentin erinnert Mülheimer an Fukushima Drucken

WAZ, 18.9.2014


VHS-Dozentin erinnert Mülheimer an Fukushima Aufklären über die Folgen von Fukushima: Ulrike Wester, Shinobu Katsuragi und Sabine Schweizerhof (v.l.)Foto: Oliver Müller Mülheim. Shinoba Katsuragi lehrt an der VHS Mülheim und möchte eine Öffentlichkeit für die Folgen der AKW-Katastrophe in ihrem Heimatland Japan herstellen. Besonders liegen ihr dabei die Konsequenzen für die Familien am Herzen Draußen toben? Erst die Radioaktivität messen! Verseuchte Bäche und Wiesen lassen Kinder die Natur als Gefahrenzone erleben. Schüler bekommen in den Kantinen Essen aus kontaminierten Anbaugebieten. Junge Frauen streichen ihre Familienpläne, weil sie Angst haben ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen. Und die Regierung verharmlost all das und propagiert Fukushima als Urlaubs- und Ausflugsort Nummer Eins. Dieses Bild malt die Aktivistin Shinoba Katsuragi von Fukushima, wo im März 2011 AKW-Reaktoren ausfielen. Katsuragi selbst war im westjapanischen Osaka und half Menschen, die aus Fukushima geflüchtet sind. Jetzt gibt die Japanerin Integrations- und Sprachkurse an der VHS Mülheim und möchte, dass die Folgen der Nuklearkatastrophe nicht aus der Weltöffentlichkeit verschwinden. „Wenn ich nicht in Kontakt mit Bekannten aus Japan stehen würde“, so Katsuragi, „würde ich hierzulande fast nichts aus Fukushima mitbekommen“. Dabei sei das Thema topaktuell, wie die Mülheimerin betont, nicht nur für Japan. „Jedes Mal, wenn Radioaktivität in den Pazifik gelangt, kann auch der Fisch aus dem Mülheimer Supermarkt betroffen sein.“ Regierung fördert allein die Rücksiedlung nach Fukushima Wenn Katsuragi über Fukushima aufklärt, dann tut sie das mit besonderem Blick auf die Frauen und Kinder. Unterstützt wird sie dabei von Ulrike Wester vom Frauenverband „Courage“ und Sabine Schweizerhof von der Partei MLPD. Über Fukushima und die Folgen aufklären wird Shinobu Katsuragi auch vom 3. bis 5. Oktober in der TU Chemnitz. Dort findet zum elften Mal der „Frauenpolitische Ratschlag“ statt. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft bietet an, für betroffene Kinder aus Fukushima zu spenden, um ihnen einen Ausflug außerhalb des kontaminierten Gebietes zu ermöglichen. Mehr Informationen gibt es unter http://hilfefuerjapan2011.wordpress.com/ „Die Familien werden in Fukushima auseinandergerissen“, erklärt Katsuragi. Viele Familien seien weggezogen, allerdings ohne den Mann, da der seinen Job nicht aufgeben konnte. „Andere Familien bleiben in Fukushima oder kehren zurück, weil sie es nicht leisten können“, so Katsuragi. Denn für einen Umzug gäbe es keine finanzielle Unterstützung. „Die Regierung fördert allein die Rücksiedlung nach Fukushima. Wer dort ohne zu zögern zurückzieht, bekommt einen Zuschuss.“ Folgen werden nicht untersucht Dabei seien die gesundheitlichen Folgen vom Leben in Fukushima – sei es häufiges Mattigkeitsgefühl oder ein erhöhtes Leukämie-Risiko – laut Katsuragi unverkennbar. „Aber die Folgen der Radioaktivität werden von keinem Arzt untersucht“, erklärt sie. Außer man lege eine Menge Geld auf den Tisch.
Dass das Bewusstsein für Risiken der Atomkraft in Deutschland seit der Katastrophe schlagartig gewachsen ist, begrüßt Katsuragi daher sehr. „Ich fühle mich wohl in Mülheim“, betont sie. Dennoch sei es wichtig, dass man die Langzeitfolgen von Nuklearkatastrophen am Beispiel Fukushima nicht vergesse. „Denn die gehen die ganze Welt etwas an“ – erst recht da Japan 2020 zu den Olympischen Spielen laden wird.

Gordon Wüllner



 
AUFRUF Zu einem Tag der internationalen Solidarität Drucken

Mit den 595 Reinigungsfrauen des griechischen Finanzministeriums

Wir Reinigungsfrauen des Finanzministeriums haben am 17. September 2013 unsere Arbeitsplätze verloren und wollen Euch vorschlagen unsere Kräfte zu vereinen und für Samstag, den 20. September einen internationalen Solidaritätstag zu organisieren.


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Solidaritätserklärung des Kämpferischen Frauenrats Drucken


Gelsenkirchen, den 10.09.2014

Humanitäre Hilfe, Schutz und Unterstützung für die bedrohten Flüchtlinge in Shengal (Südkurdistan/Irak) und weiteren kurdischen Gebieten sind lebensnotwendig! Stopp dem Völkermord!


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Presseerklärung des kämpferischen Frauenrats vom 11.8.2014 Drucken

Interessante Themen, interessante Frauen, internationale Beteiligung , auf dem 11. Frauenpolitischen Ratschlag in Chemnitz

 „Frauen der Welt erklimmen die höchsten Berge!“

Die Vorbereitung des 11. Frauenpolitischen Ratschlags vom 3.-5. Oktober 2014 in der Technischen Universität Chemnitz läuft auf vollen Touren. Die Koordinierungsgruppe des kämpferischen Frauenrats konnte das 3. Bundesweite Vorbereitungstreffen absagen, weil die Initiative der verschiedenen Vorbereitungsgruppen greift und die organisatorischen Gemeinschaftsaufgaben vergeben sind. Der Frauenpolitische Ratschlag ist das größte selbstorganisierte Frauentreffen in Deutschland.

Der Frauenverband Courage und der kämpferische Frauenrat bereiten gemeinsam eine Diskussion der „heißen Eisen“ der kämpferischen Frauenbewegung auf dem Ratschlag vor. Dazu sind interessante Fachfrauen aus dem In- und Ausland zu interessanten Themen eingeladen:

Joly Takukder von der Textilarbeitergewerkschaft GWTUC und Reingard Kirkhouse und Nina Dusper vom Ver.di Bezirksfrauenrat Duisburg-Niederrhein sprechen zum Thema: Arbeiterinnen sagen BASTA! Frauenbewusstsein in der Arbeiterbewegung.

Prof.. Dr. Cynthia Volkert/Göttingen und Dr.Azra Sayeed, Umweltaktivistin aus Pakistan referieren zum Thema “Mutter Erde retten!“

Dr. Cornelia Ernst, MdEP DIE LINKE und Natalyia Melnichuk, Aktivistin für Frauenrechte aus der Ukraine nehmen Stellung zum Thema „Fight Sexism!“. Ein folgendes Forum zu diesem Thema wird vom Jugendverband REBELL und von Sr. Dr. Lea Ackermann/SOLWODI bestritten.

Dies sind nur 3 von 6 Themen. Dazu ein fantastisches Rahmenprogramm. Genauere Informationen sind auf der Homepage, unter: www.frauenpolitischerratschlag.de zu finden.

Für interessierte Frauen ist sicher ein Thema dabei.

Unter Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können können auch die Anmeldungen zum Frauenpolitischen Ratschlag vorgenommen werden, ebenso aber bei  den Gruppen des Frauenverbandes Courage in verschiedenen Orten. Bis zum 30.August  gibt es das  günstige Kombiticket zum Preis von 35,00 Euro, danach können Tageskarten erworben werden.

Wir freuen uns auf viele Frauen.

 

i. A. Anne Wilhelm, Koordinierungsgruppe des kämpferischen Frauenrats

 
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