10. Frauenpolitischer Ratschlag 2012: Diverse Berichte/Auszüge

´Aufruf zur Organisierung – einstimmig verabschiedet am Ende der Podiumsdiskussion

Pionierinnen der kämpferischen Frauenbewegung“ beim 10. Frauenpolitischen Ratschlag in der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg

Weltfrauen!

Wir hörten von den Kämpfen, Siegen und Niederlagen zahlreicher Pionierinnen der kämpferischen Frauenbewegung: von Schwester Lea, Parkschützerin Anette, Gewerkschafterin Ursula, Streikführerinnen Astrid und Anni, von Heide vom Deutschen Frauenrat, Jugendvertreterin Marie, unseren internationalen Freundinnen und Kämpferinnen unter anderem aus Mali, den Philippinen, Spanien und Griechenland, von der Revolutionärin Monika.

Die Frauen und Mädchen der Welt stehen auf und es wächst unser Selbstbewusstsein.

Durch eine Vielzahl von Widerständen haben die Basisfrauen der Welt ihre erste Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Caracas vom 4.-8. März 2011 begeisternd und erfolgreich erkämpft!

Wir haben in Caracas betont: wir wollen die kämpferische Frauenbewegung in jedem Land entwickeln und unsere organisierte Zusammenarbeit entschieden stärken!

Deutschland gibt sich als Vorzeigeland der „Gleichberechtigung“ – Bundeskanzlerin Merkel gilt als „mächtigste Frau der Welt“. Aber: Nein, ihre Politik und die ihrer Frauenministerin Schröder ist keine Politik im Sinne der Emanzipation der Frau – im Gegenteil verschärft sich auf dem Hintergrund der Weltwirtschafts- und Finanzkrise die besondere Ausbeutung und Unterdrückung der Frau. Gegen Niedriglöhne, Altersarmut, Herdprämie, billige Verwahrung unserer Kinder, ungleiche Bildungschancen, umweltpolitisches Rollback, wachsende häusliche Gewalt und Sexismus muss die kämpferische Frauenbewegung ihr gesellschaftliches Gewicht voll in die Waagschale werfen. Den Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe werden wir als besonders wichtiges Anliegen der kämpferischen Frauenbewegung entschlossen aufnehmen.

Dazu müssen wir uns entschieden besser organisiert zusammenschließen! Regional – national und international!

Organisieren wir die Frauen in der gewerkschaftlichen Frauenarbeit, in wirklich überparteilichen Organisationsformen wie Frauenkomitees, Frauenverbänden ohne antikommunistische Ausgrenzung, in Parteien, die sich für die Befreiung der Frau stark machen und machen unsere drei weltweiten Kampftage – den 8. März – den internationalen Frauentag, den 1. Mai – den internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung und den 25.November, den Tag gegen Gewalt an Frauen zu wirkungsvollen Höhepunkten unseres Kampfes um die Befreiung der Frau in einer befreiten Gesellschaft und organisieren dabei hunderttausende neue, junge und alte Mitstreiterinnen !

Nur so lange sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!“ – sagte Bertolt Brecht.

Schließen wir uns also mit unseren Freundinnen und Kämpferinnen der ganzen Welt zusammen! Nehmen wir Kurs auf die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016!

Wir haben eine Welt zu gewinnen! Vamos mujeres! 

Auszüge aus Grußworten zum 10. FpR

Veröffentlicht werden hier die Grußworte zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag, welche auch in der Dokumentation erscheinen werden.

1. Auszüge aus Grußworten

Monika Fink-Ott

Vorsitzende DGB-Kreisverband Ludwigsburg

Zum 10-jährigen Jubiläum beglückwünschen wir die Frauen des „Frauenpolitischen Ratschlag`s“ in Ludwigsburg recht herzlich.

Soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenwürde sind Ziele Eurer wie unserer Arbeit.

Ein Platz zum Reden und Austauschen wie im Frauenpolitischen Ratschlag ist deshalb da – um sich für Rechte der Frauen einzusetzen. Die Geschichte beweist die Richtigkeit der über Jahrhunderte dauernden mühevollen Arbeit von Frauen aus allen sozialen Schichten auf der ganzen Welt.

Wir begrüßen Eure Arbeit und Ziele wie in besonderer Weise Rechnung getragen wird – wie die Fragen der Frauen und Mädchen kämpferisch aber auch demokratisch angegangen werden. Ebenso sind wir sicher, dass Frauen und Männer der nachfolgenden Generationen immer großes Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände haben werden.

Ermutigen und bekräftigen wollen wir euch mit dem Tun und Wirken von Mathilde Planck (1861-1955) in Ludwigsburg: „Wenn etwas nötig ist, muss es getan werden“.

Der DGB-Kreisverband Ludwigsburg wünscht dem „Frauenpolitischen Ratschlag“ in der Zukunft viel Erfolg und einen guten Verlauf der Jubiläumsveranstaltung.

Dr. Monika Hauser
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale e.V.

Leider kann ich heute nicht persönlich bei Ihnen sein, daher möchte ich auf diesem Weg alle herzlich grüßen und wünsche Ihnen lebendige Diskussionen und erfrischende Erkenntnisse. Wie wunderbar, dass es diese frauenpolitische Veranstaltung gibt, in der Sie nun alle gemeinsam in den nächsten beiden Tagen, „Weltfrauen verbinden“ und „Visionen wagen“ wollen. Zwei Begriffe, die auch für die Arbeit von medica mondiale eine wichtige Rolle spielen.

medica mondiale unterstützt gemeinsam mit einheimischen Kolleginnen den Aufbau von Beratungs- und Therapiezentren für Frauen, die während oder nach dem Krieg sexualisierte Gewalt erlebt haben. … Aber dann gibt es da diese Kraft, die Frauen haben – eine Kraft, weiterzumachen, trotz allem…Das ist nicht nur Traumaarbeit, das ist auch präventive Friedensarbeit im ureigensten Sinne.

Was mich antreibt ist die Solidarität mit Überlebenden von sexualisierter Gewalt, um sie darin zu unterstützen, einen Ansatz von Gerechtigkeit und öffentlicher Anerkennung zu erreichen.

Entscheidend für eine neue Perspektive, eine positive, menschliche Überlebenswelt, ist, ob die Gesellschaft den Frauen mit Respekt, Achtung, Wärme und Unterstützung begegnet oder mit Kälte, Ablehnung, falschem Mitleid und Stigmatisierung. Denn diese Missachtung ist für die betroffenen Frauen eine Fortsetzung der unterlassenen Hilfeleistung.

„Weltfrauen verbinden“ und „Visionen wagen“! Mit einer feministischen Vision machen wir nicht an Grenzen halt, sondern diese gibt uns Kraft, über die Grenzen zu gehen – mit einem offenen Blick für die Anliegen von Frauen weltweit. Und wir verbinden uns mit den Visionen von Frauen weltweit. Die Kraft der Vision hat uns und anderen Frauen schon oft Mut gemacht und sie fühlen sich im besten Sinne angesprochen. Dieser Prozess der Verbreiterung wird weitergehen und eine Flamme sein, die nicht mehr ausgeht.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen die Kraft der Vision und alles Gute!

Ihre Monika Hauser

Maria von Welser
Publizistin und 1. Moderatorin des ZDF-Frauenjournals „ML Mona Lisa“

Ich begrüße Sie alle sehr herzlich zu dieser Veranstaltung, die wichtiger ist denn je!
Denn es ist keineswegs schon alles gerichtet und gerettet. Immer noch bekommen Frauen in Deutschland nicht das gleiche Geld für gleiche Arbeit wie Männer, immer noch fehlen flächendeckend Kindergartenplätze und Horte wenigstens für ein Drittel aller Kinder. Der Graben zwischen manchen jungen Frauen und aus deren Sicht den „alten Latzhosenkämpferinnen“ scheint größer zu werden.

Wir haben eine Frauen-Ministerin, die findet, dass sie emanzipiert genug ist.

Die Zahl der Alleinerziehenden, die mit ihren Kindern von Hartz IV leben müssen steigt, die der armen Kinder ebenso. Es gibt noch viel zu tun, wir Frauen müssen uns weiter vernetzen und notfalls auch noch mal auf die Strasse gehen. Jedenfalls dürfen wir uns nicht unterkriegen lassen, wir  sollten die unsägliche Flexi-Quote in die Tonne treten !

Also: kämpfen Sie, diskutieren Sie, lassen Sie nicht nach. Ich wünsche Ihnen anregende, spannende und fröhliche Stunden.

Edith Schwab
Bundesvorsitzende Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ – mit dieser Erkenntnis Brechts sind

Alleinerziehende Tag für Tag konfrontiert, zu 90 Prozent Frauen. Denn sie wuppen alleine, was sich Eltern sonst zu zweit teilen: Die Familie ernähren, die Kinder er­ziehen und betreuen, den Haushalt schmeißen.

Was ihnen fehlt, sind gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die sie unterstützen…

Politik muss die struktu­relle Benachteiligung von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt, in der Steuer-, Sozial- und Familienpolitik abbauen. Alleinerziehendenpolitik ist keine Spezialpolitik, sondern Querschnittspolitik.

Das Anliegen des frauenpolitischen Ratschlags, Frauen (und Männer) zusammenzubringen und in den Austausch zu bringen, ist wichtig: Denn viele Probleme, mit denen viele einzelne Frauen in ihrem Alltag konfrontiert sind, sind nicht ihr persönliches Problem, sondern Ausdruck der nach wie vor bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen, etwa am Arbeitsmarkt. Das Credo der Frauenbewegung der 70er Jahre „Das private ist politisch“ ist heute noch genauso richtig wie vor 40 Jahren.

Ich wünsche dem 10. Frauenpolitischen Ratschlag den Mut für Visionen, die etwas Neues wagen, fruchtbare Diskussionen und gute gemeinsame Ergebnisse.

Eva-Maria Hagen
Schauspielerin, Sängerin, Autorin, Malerin

Ich bedanke mich herzlich für die Einladung zum 10. „Frauenpolitischen Ratschlag“ – wäre auch sehr gern gekommen, denn ich staune ehrlich und freue mich über solcherart Initiativen, die sich wie ein anregendes Wellenbad über die Kontinente ausbreitet, zum Mitmachen ermutigt und das Selbstbewusstsein stärkt.

Aber die letzten Jahre sind nach meinem Gefühl buchstäblich wie im Fluge vergangen und damit auch die physischen Reserven zum Sich-in-Gang setzen für so eine verlockende Begegnung …

In Klartext: Das Alter fordert seinen Tribut.

Jedenfalls wünsche ich allen Teilnehmerinnen, auch den anwesenden Männern, interessante Stunden und gute Eindrücke. Alles in Allem: Gutes Gelingen. Ach ja, und fröhliches Wiederheimkommen.

Gabriele Boos-Niazy und Tuba Isik
Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland e.V.

Unverhofft kommt oft!

Dieses Sprichwort beschreibt treffend unsere erste Reaktion auf die Einladung zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag.

Als noch relativ junger Verein, der sich der Verbesserung der gesellschaftlichen und politischen Partizipation muslimischer Frauen in Deutschland verschrieben hat, freuen wir uns sehr über die Einladung und hoffen, dass uns beim nächsten Mal eine persönliche Teilnahme möglich ist.

Euer Konzept, eine breite Meinungsvielfalt zuzulassen, die spezifischen Bedürfnisse im Dialog nicht nur zu erfahren, sondern sie auch gemäß den Prioritäten der einzelnen Gruppen zu unterstützen, also Frauen unterschiedlichster Couleur ein Forum zu bieten, spiegelt das Konzept unseres Bündnisses wieder, allerdings im großen Rahmen.

Als Zusammenschluss muslimischer Frauen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Prägung sehen wir die Vielfalt als Stärke, die wir durch Vernetzung innerhalb der Gesellschaft bündeln und einsetzen, um Benachteiligungen von Frauen besser entgegentreten zu können.

Wir wünschen Euch viel Ausdauer und konstruktive Ergebnisse bei Eurer Marathondiskussion, künstlerisch zündende Ideen beim Song-Contest, Spaß und Entspannung beim Konzert, kurz: ein rundum gelungenes Treffen.

AFACO

Frauenorganisation aus dem Kongo

Die Mitgliedsfrauen von AFACO haben es schon immer so betrachtet, dass dieses Treffen der beste Rahmen ist, der dieser Tage existiert für die Annäherung all Derjenigen, die im Sinne der Frauen kämpfen. Wir sind auch überzeugt von der Tatsache, dass der Frauenpolitische Ratschlag ein Rahmen dafür ist, sowie auch die Initiative der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die Gestalt annimmt.

Heute können wir zu Recht stolz sein über die Entwicklung des Prozesses der Weltfrauenkonferenz von Venezuela.

Aber wir wollen auch dazu beitragen und einige Informationen über die Situation in unserem Lande liefern. Die Demokratische Republik Kongo ist derzeit durch eine generelle Krise gekennzeichnet, sehr verhängnisvoll sind die Lebensbedingungen der Frauen im Besonderen und die des Volkes allgemein. Das, was vor sich geht, erscheint uns vergleichbar mit der Armut , die wir von Mali, dem Sudan und von Somalia kennen , die ebenso von der politischen Konfusion überschwemmt werden.

Die große Mehrzahl des Volkes hat kein Vertrauen mehr in die Institutionen des Staates. Die Konsequenz ist, dass derzeit keinerlei Gewicht gelegt wird auf Sicherheit, Gesundheit oder Beschäftigung.

Wenn man dann noch den Krieg im Osten dazu nimmt, versteht man, dass der Kongo in einer vielfältigen und tiefen Krise steckt.

In einer solchen Umgebung ist die Aufgabe für eine kämpferische Organisation sowohl enorm groß als auch komplex. AFACO wie auch viele andere Organisationen im Kongo haben die Aufgabe nicht nachzulassen und wenn es sein muss, auch die Strategie bei Aktionen anzupassen.

Seit Anfang des Jahres 2012 ist unser Verband engagiert in 2 Kampagnen innerhalb der Frauen: die eine gegen AIDS und die andere gegen die frühzeitige Verheiratung von Frauen (Mädchen).

Trotz der Aufgaben , die im Kongo Priorität haben, bleibt AFAO weiterhin dabei und will seinen Beitrag leisten im Aufbau einer Bewegung der Solidarität und der Koordinierung für die Verteidigung der Sache der Frauen im internationalen Rahmen. AFACO nimmt teil am Austausch für die Konsolidierung des Prozesses der Weltfrauenkonferenz von Venezuela, speziell hier in Afrika. Es lebe die internationale Frauensolidarität!

Inci Kaya

Demokratische Frauenbewegung in Europa

Was vom Frauenpolitischen Ratschlag in 2 Jahren durch großen Aufwand, Fleiß und Selbstlosigkeit organisiert wurde, die Farben der Frauen aus vier Kontinenten, sowie deren Leistungen, die hier vereint sind und sich widerspiegeln, die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen, eben diese frauenpolitische Plattform möchten wir begrüßen.

Wir möchten betonen, wie sehr wir es schätzen und welch enorme Bedeutung es für uns hat, dass dutzende Frauen, die verschiedene Meinungen und Kulturen vertreten, sich hier zusammenfinden und nach der Freiheit der Menschen bestrebt sind. Deshalb wird jede Stimme einer Frau, die sich erhebt, ganz egal wo auf der Welt, diesen Kampf schließlich stärken.

Wir möchten Sie alle ganz herzlich zum 10. November 2012 nach Frankfurt zu unserem „Festival der Stimme der Frauen gegen Gewalt“ einladen.

2. Auszüge aus Grüßen

Nadine Angerer

Frauenfußball-Nationalspielerin

Nadine Angerer befindet sich zum angefragten Zeitraum mit der deutschen Nationalmannschaft im Rahmen eines EM-Qualifikations-Länderspiels in Kasachstan, so dass sie nicht am 10. Frauenpolitischen Ratschlag teilnehmen kann. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Veranstaltung.

Viele Grüße

Stefanie Stavrakidis

Sevim Dagdelen

MdB/ Die LINKE

Leider muss sie aus anderen Termingründen absagen. Sie bat mich aber ihnen und dem Frauenpolitischen Ratschlag kämpferische Grüße und gutes Gelingen zu übermitteln

Ina Deter
Rock-Sängerin (u.a. „Ich habe abgetrieben“, „Neue Männer braucht das Land“) …

Ina Deter hat sich nach dem Tod ihres Lebensgefährten und unseres Freundes und Gitarristen Manni Holländer bis auf Weiteres aus der Öffentlichkeit zurück gezogen. Ich habe sie angerufen und ihr von Ihrer Veranstaltung berichtet.  Sie wünscht Ihnen und der Veranstaltung ein gutes Gelingen und sendet liebe Grüße an alle anwesenden Frauen. Dem schließe ich mich an.

Mit herzlichen Grüßen, Micki Meuser, Bassist, Musikproduzent

Anke Erath

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Familienplanung und Verhütung

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen kann. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen.

Elke Ferner

ASF-Bundesvorsitzende, MdB

Im Auftrag der ASF-Bundesvorsitzenden Elke Ferner, MdB, danke ich Ihnen für Ihre Einladung nach Ludwigsburg. Elke Ferner (kann) leider an diesem Wochenende aus terminlichen Gründen nicht am 10. Frauenpolitischen Ratschlag teilnehmen. Denn kurz nach ihrer Teilnahme am Kongress der Sozialistischen Fraueninternationale (SIW) Ende August ist sie erneut dieses Wochenende in Sachen „Gleichstellungspolitik“ im Ausland unterwegs. Sie wünscht Ihnen eine erfolgreiche Veranstaltung mit guten Diskussionen zu allen wichtigen gleichstellungspolitischen Fragestellungen.

Mit herzlichen Grüßen

MdB Büro Elke Ferner – Julia Lenfers

AsF = Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Birgit Fischer

Olympiagold/Kanu 2012

Vielen Dank für die Einladung. An diesem Wochenende bin ich auf einer Regatta. Viel Erfolg und vor allem Spaß.

Frau Karipidou
Sekretariat des griechischen Generalkonsuls

bedankt sich im Namen des Generalkonsuls herzlich für die Einladung. Er kann leider nicht kommen wegen anderer Verpflichtungen, aber er wünscht dem 10. Frauenpolitischen Ratschlag viel Erfolg.

Claudia Jung

Familienpolitische Sprecherin der Bayerischen Freie Wähler

Landtagsfraktion

Leider kann Abgeordnete Claudia Jung an Ihrem vielversprechenden 10. Frauenpolitischen Ratschlag nicht teilnehmen, weil sie bereits anderweitig terminlich gebunden ist.

Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als Ihnen eine schöne, erfolgreiche und vor allem weichenstellende Veranstaltung zu wünschen.

Beste Grüße aus Bayern

Ruth Busl

Katja Keul
MdB, Bündnis 90/Die Grünen

Da mein Kreisverband am 15.09. Sommerfest feiert und am 17.09. eine Auslandsreise ansteht, kann ich leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Ich bedauere dies sehr, wünsche Ihnen und allen Mitstreiterinnen einen guten Austausch untereinander bei spannenden Gesprächen und viel Spaß beim kreativen Rahmenprogramm.

Susanne Knoblich
Vorstand Archiv der deutschen Frauengeschichte

Mit Interesse haben wir Ihre Einladung zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag am 15./16. September in Ludwigsburg bei Stuttgart erhalten, müssen aber leider seitens des Vorstandes eine Teilnahme aus den verschiedensten Gründen (persönlich, terminlich …) absagen. Wir wünschen Ihrer Veranstaltung dennoch einen guten Verlauf und grüßen herzlich aus Berlin und Wien.

Für den i.d.a. – Vorstand

Susanne Knoblich

Hannelore Kraft

Ministerpräsidentin des Landes NRW

Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dankt Ihnen für Ihre freundliche Einladung zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag.

Frau Ministerpräsidentin lässt Sie herzlich grüßen.

Ulrike Handle

Silke Krebs

Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg

Die Ministerin hat sich sehr über Ihre Einladung gefreut. Mit Bedauern muss ich Ihnen aber mitteilen, dass Frau Ministerin diese Einladung leider nicht annehmen kann.

Mit herzlichen Grüßen

Christina Vougiokli

Karoline Lievertz

Deutscher Hebammenverband e.V.

Leider ist Frau Klenk an diesen Tagen wegen einer Termindopplung verhindert. Wir wünschen Ihnen, dass diese beiden Tage erfolgreich, mit viel Freude und Frauen verlaufen wird.

Angela Merkel
Bundeskanzlerin

Für die Bundeskanzlerin ist es wichtig, dass Frauen überall in unserer Gesellschaft und in der ganzen Welt ihre Interessen selbstbewusst vertreten und damit Politik und Gesellschaft

mitgestalten. Der Frauenpolitische Ratschlag bietet dafür eine geeignete Plattform.

Die Bundeskanzlerin erhält regelmäßig eine Vielzahl von Einladungen und Bitten um

Grußworte zu Jubiläen. Wegen der Vielzahl und aus Gründen der Gleichbehandlung kann

sie den Einladungen und Bitten nicht folgen. Zu Ihrem 10-jährigen Jubiläum gratuliere ich auch im Namen der Bundeskanzlerin ganz

herzlich und wünsche Ihnen und allen Beteiligten für die Jubiläumsveranstaltung und für die weitere Arbeit alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag

Gabriele Aßmann

Cornelia Möhring
Die LINKE, MdB

Herzlichen Dank für die Einladung. Leider kann ich nicht teilnehmen, weil ich andere langfristig vereinbarte Termine wahrnehmen muss. So kann ich nur viel Erfolg wünschen und hoffen, dass es beim nächsten mal klappt.

Bilkay Öney

Ministerium für Integration Baden-Württemberg

Leider kann Frau Ministerin Öney aus terminlichen Gründen nicht an Ihrer Veranstaltung in Ludwigsburg teilnehmen. Wir wünschen eine gelungene Veranstaltung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Özlem Öztürk

MdB Petra Pau
Die Linke, MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Frau Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und MdB Petra Pau bedankt sich ganz herzlich für Ihre Einladung zum 10. Frauenpolitischen Ratschlag vom 15.-16. September 2012 in Ludwigsburg.
Leider kann sie aufgrund anderweitiger parlamentarischer Verpflichtungen an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen Sie bittet um Ihr Verständnis und wünscht Ihnen für Ihre engagierte Arbeit weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
i. A. Maja Noack

Dr. Regine Rapp-Engels
Präsidentin Deutscher Ärztinnenbund

Wir haben das intern diskutiert und müssen leider eine Teilnahme absagen. Gleichzeitig ging die Info an die Regionalgruppe Baden-Württemberg, wo vielleicht die eine oder andere Kollegin sich angesprochen fühlt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Veranstaltung und der weiteren Arbeit.

Ingrid Sehrbrock
DGB Bundesvorstand, Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik

Herzlichen Dank für die Einladung zur Veranstaltung „10. Frauenpolitischer Ratschlag“. Leider ist es so, dass Frau Sehrbrock sich auf einer schon langfristig geplanten Reise ins Baltikum befindet und somit nicht teilnehmen kann.

Aber wir sind sicher, dass mit Frau Dr. Heidi Becherer und Frau Ursula Engelen-Kefer zwei Teilnehmerinnen dabei sind, die die Sicht der Gewerkschaften hervorragend repräsentieren werden.

Gruß aus Ludwigsburg an die Frauen der Welt

16.09.12 –

Der „Aufruf an die Weltfrauen und Weltmädchen“, der auf dem 10. Frauenpolitischen Ratschlag in Ludwigsburg verabschiedet wurde, endet mit den Worten: „Schließen wir uns also mit unseren Freundinnen und Kämpferinnen der ganzen Welt zusammen! Nehmen wir Kurs auf die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016! Wir haben eine Welt zu gewinnen! Vamos mujeres!“

 

Dieser „Jubiläums“-Ratschlag versammelte zwischen 800 und über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter in diesem Jahr mehr junge Frauen und Mädchen. Auftakt war eine lila-bunte „Weltfrauendemonstration“ durch Ludwigsburg.

 

Der anschließende „Frauenpowermarathon“ spannte den Bogen von „Religion bis Revolution“. (siehe unsere Pressemitteilung vom 3.9.) Er brachte Vertreterinnen vieler Facetten und der unterschiedlichen Flügel der Frauenbewegung zusammen. Bei allen bestehenden Differenzen einte sie der Wunsch, in diesem breiten Spektrum zukünftig noch enger zusammen zu arbeiten.

 

Gleichzeitig fand der Songcontest mit 40 auf der Bühne auftretenden Teilnehmern und 13 Beiträgen statt – unter freiem Himmel bei bester freundschaftlicher Stimmung. Der erste Tag endete mit einem Open-Air-Festival mit fetziger Musik und Endausscheidung zwischen den drei besten Gruppen des Songcontest. Den ersten Platz gewannen „Sarafina, Belive und Dario“ aus Duisburg mit ihrem Lied „Wir sind die Hälfte des Himmels“.

 

Bei der Podiumsdiskussion am Sonntag stellten sich sieben „Pionierinnen der Frauenbewegung“ vor, die an bestimmten Punkten der Frauenbewegung den Weg geebnet haben: Clariste aus Mali; die in Deutschland lebende iranische Migrantin Zaman Masudi; Marie Bauer, die sich als Jugendvertreterin gegen Mobbing und Sexismus durchsetzen musste; Barbara Emme aus Berlin, genannt „Emmely“, die erfolgreich gegen ihre politisch motivierte Kündigung kämpfte; Linda Weißgerber als Vertreterin des überparteilichen Frauenverbandes Courage; Esperanza, spanische Bergarbeiterfrau und Mitbegründerin der Organisation „Frauen der Kohle im Kampf“ sowie Ulja Schweitzer, eine junge Arbeiterin, die engagiert die erste Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen mit vorbereitete und durchführte.

 

Sie sprachen stellvertretend für viele, die sich weltweit – oft „im Stillen“ – für die Frauenbewegung engagieren. Gemeinsam mit Beiträgen und Fragen aus dem Publikum haben sie wichtige Zukunftsaufgaben der internationalen Frauenbewegung umrissen: zum gemeinsamen Kampf gehören Visionen, gehört die ganze Bandbreite des Lebens, gehört der Respekt vor der jeweiligen Mentalität, aber auch gegenseitiges Kennen- und Voneinanderlernen …

 

Der 10. Frauenpolitische Ratschlag endete mit der bewegenden Verabschiedung des „Lkw nach Griechenland“ für die Stahlarbeiter von Aspropirgos und ihre Familien. 2.715 Euro an Spenden zur Finanzierung der Fahrt waren zusammen gekommen. Sofia Roditi, Sprecherin der Stahlarbeiterfrauen, rief von der Rampe des Lkw: „Ihr in Deutschland schaut auf uns. Kämpft, damit sie euch nicht eure Rechte wegnehmen! Wir müssen uns zusammenschließen und gemeinsam kämpfen. Wir hätten nie gedacht, dass diese Aktion ein solch großer Erfolg wird. Ich möchte euch im Auftrag der Stahlarbeiter aus Griechenland ganz herzlich danken.“ Der mit 270 Paketen voll beladene Lkw wurde mit „Hoch die internationale Solidarität“-Rufen, dem Lied „Brot und Rosen“ sowie einem letzten Countdown auf die Reise geschickt.