Wir trauern um Sharmistha Choudhury

 

Liebe Familienangehörige von Sharmistha Choudhury

Liebe internationale Freundinnen und Genossinnen von AIRWO

Heute hatten wir ein Treffen des Kämpferischen Frauenrats in Deutschland und wir haben über den erschütternden Tod von Sharmistha gesprochen. Wir sind alle sehr betroffen und trauern mit euch.

Der Kämpferische Frauenrat organisiert in Deutschland mit dem Frauenverband Courage den Frauenpolitischen Ratschlag vor, bei dem viele internationale Frauen als Gäste mit dabei sind. Ebenso war er in Deutschland verantwortlich für die Vorbereitung der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen in Venezuela, in Nepal und für das Seminar in Indien…

Wir haben Sharmistha als eine internationale Kämpferin für die Frauenbewegung vor über 10 Jahren kennengelernt und sie hinterlässt eine große Lücke, aber auch unvergessliche Erinnerungen und Spuren in der internationalen Frauenbewegung.

Die Frauenbewegung lebt und wird gestärkt durch Frauen, wie Sharmistha!

Umso schlimmer, dass sie durch die Corona Pandemie und damit durch das Fehlverhalten der Regierungen im Umgang mit der Pandemie getötet wurde. Auch die Modi-Regierung hat sich nicht für den Schutz der Bevölkerung vor der Corona Pandemie eingesetzt, sondern zu gelassen, dass in Indien die Pandemie voll zum Ausbruch kam und viele Menschen sich infizierten und auch starben.

Umso wichtiger ist die internationale Vernetzung der Frauen um gemeinsam für eine gemeinsame Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpfen.

Mit solidarischen Grüßen

der Kämpferische Frauenrat

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind sehr traurig darüber, dass unsere geliebte Freundin und Genossin Sharmistha am 13.06.21 in einem Krankenhaus in Kolkata gestorben ist.

Es ist eine schreckliche und traurige Nachricht und wir wünschen unseren Genossinnen und Freunden in Indien und ihrer Familie viel Kraft und Solidarität.

Sharmistha war ein Eckpfeiler der revolutionären und Frauenarbeit in Indien und international. Sie war eine führende Kraft im Kampf der Bauern in West-Bengalen  für den Erhalt ihrer Umwelt- und Lebensressourcen.

 

Sie wird von unseren Freundinnen und Freunden in Indien und von uns allen in der kämpferischen Frauenbewegung als Freundin, Genossin und Mitstreiterin schmerzlich vermisst werden. Sharmistha ist nur 45 Jahre alt geworden.

Vor einigen Wochen hat sie sich mit dem Coronavirus infiziert und musste ins Krankenhaus, weil sie durch die Krankheit zusätzliche

Probleme hatte. Sie wurde erneut krank, als sie am Wahlkampf in Bhangar teilnahm und musste sich von da an von allen Aktivitäten fernhalten. Am Vorabend des 13. Juni war sie ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Europakoordinatorinnen Halinka Augustin und Suse Bader

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