Einladung zur Veranstaltung mit Asya Abdullah

Kämpferische Weltfrauen: von Rojava bis nach Tunis“

Freitag den 17.09.21 um 18.00 im kurdischen Kulturverein

Kaiser-Wilhelm-Str. 260 47169 Duisburg

Der Frauenverband Courage, die kurdische Frauenorganisation  YÜKSEL, Meral Dogan (Mitglied im Ver.di Bundesmigrationsausschuss), die Europakoordinatorin Suse Bader laden ein zur Veranstaltung mit Asya Abdullah.

Rojava, das Gebiet der demokratischen Selbstverwaltung ist dem faschistischen Regime der Türkei ein Dorn im Auge. Immer wieder versuchen Erdogans Truppen, Rojava militärisch zu besetzen.

Tapfer verteidigen die Kämpferinnen und Kämpfer von YPG und YPJ und die gesamte Bevölkerung  Rojava. Gleichzeitig bauen sie ihre demokratische Selbstverwaltung auf.

Asya Abdullah ist Co-Vorsitzenden der Bewegung für eine demokratische Gesellschaft (TEV-DEM). Sie setzt sich ein für  demokratische Autonomie in Rojava, Nordsyrien. Sie betont die Rolle der Frau  im Kampf um eine moralisch-politische Gesellschaft auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Gleichheit und Befreiung vom Patriarchat. Sie wird über die Situation in Rojava und das neue Selbstbewusstsein der Frauen berichten.

Unsere Solidarität gilt den mutigen Kämpferinnen und Kämpfer, die in Rojava den IS besiegt haben. Wir verurteilen die völkerrechtswidrige Besetzung von Teilen Nordsyriens durch das faschistische Erdoganregime.

Wir freuen uns, wenn die kurdischen Kämpferinnen gemeinsam mit uns und vielen anderen Frauenorganisationen die nächste  Weltfrauenkonferenz 2022 in Tunis mit vorbereiten und durchführen.

Flyer Veranstaltung mit Asya Abdullah 17.0.21-2

 

Stellungnahme zur Wahl des Iranischen Präsidenten

Wir protestieren gegen die Wahl Ebrahim Raeissis zu Präsidenten des Iran!

Mit Ebrahim Raeissi wurde am 18.06.2021 ein Mann zum Präsidenten Irans ernannt, gegen den eigentlich hätte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Mord, Verschwinden lassen und Folter – ermittelt werden müssen. Schon vor der Wahl war klar, dass er der Sieger sein wird.

Ebrahim Raeissi war einer von vier Offiziellen, die dem „Komitee des Todes“ angehörten, das in der zweiten Jahreshälfte 1988 auf eine geheime Fatwa Khomeinis hin Tausende politische Häftlinge ohne Urteile in den Gefängnissen hinrichten und in Massengräbern beerdigen ließ.

Für die Frauen, also die Hälfte der Bevölkerung Irans wird diese „Wahl“ nichts Gutes bringen. Denn Ebrahim Raissie ist ein reaktionärer, frauenfeindlicher Kleriker, der den Bau eines Parks, in dem sich Frauen getrennt von den Männern aufhalten dürfen, als eines seiner Lieblingsprojekte bezeichnet.

Für ihn sind die Frauen legitime Ware, die unter allen Umständen in den Diensten der reaktionären Ziele des Islam „verwendet“ werden dürfen.

Er betrachtet Frauen als Sklaven, machtlose und entrechtete Menschen, die einem Herrn namens Mann in der Form eines Vaters, Großvaters, Bruders und Ehemann benötigen. Es ist ihre Aufgabe Kinder in die Welt zu setzen.

Die Frauenbewegung des Iran, die in letzten vier Jahrzehnten gegen die frauenfeindliche Islamische Republik an vorderster Front gekämpft hat, wird auch gegen einen reaktionären Raeissie den Kampf nicht aufgeben. Ihr gehört unsere ganze Solidarität!

Der kämpferische Frauenrat

Stellungnahme zum Ausstieg der Türkei aus der Istanbul Konvention

Der kämpferische Frauenrat protestiert entschieden gegen den Ausstieg der türkischen Regierung aus der Istanbul Konvention.

Die Regierung Erdogan gibt damit ein Signal, sich nicht einmal mehr in Worten gegen Gewalt an Frauen und ihre Unterdrückung und Unterwerfung zu positionieren.

Wir grüßen und unterstützen aus ganzem Herzen die mutigen Frauen in der Türkei, die auf die Straße gegangen sind und ihre kämpferische Botschaft um die Welt senden.

Diese Courage brauchen die Frauen auf der ganzen Welt. Denn lassen wir uns nicht täuschen: auch in Ländern wie Deutschland, das die Konvention unterzeichnet, ratifiziert und weitgehend in Kraft gesetzt hat, hat weitgehend versagt in der Umsetzung.

Ernsthafte Maßnahmen wie z.B. den Rechtsanspruch auf einen Frauenhausplatz wurden erst jüngst abgelehnt. Deshalb auf der ganzen Welt: Verwirklichung der Istanbul Konvention , entschiedener Kampf gegen alle Formen der Gewalt an Frauen.

Beschlossen vom Kämpferische Frauenrat am 04.06.2021

Zum weiteren Planungsverlauf…

Liebe Frauen,

es kommen viele Fragen bei uns an, wie ist der Stand für den nächsten Frauenpolitischen Ratschlag 2022 und der zunächst geplanten Weltfrauenkonferenz 2021, welche bereits auf 2022 verschoben wurde.

Die Planung ist durch die weltweite Pandemie erschwert und die Gesundheit der Frauen hat Priorität. Es werden schon genug Lasten und zusätzlich Gewalt auf den Rücken der Frauen ausgetragen. Umso wichtiger ist und bleibt die internationale Solidarität und weltweite Vernetzung der Frauen.

Die Prozesse laufen alle im Hintergrund weiter und es werden alle Wege und Möglichkeiten geprüft für eine sichere und realistische Durchführung der beiden wichtigen Frauenevents. Es gibt durch die Entwicklung der Pandemie immer wieder Schritte nach vorn- aber auch wieder Schritte zurück!

Deshalb sobald feste Termine stehen, werden wir sie sofort hier veröffentlichen.

Das gilt für die

    • Nationalen Vorbereitungstreffen der Weltfrauenkonferenz
    • Termine zum Bundesweiten Vorbereitungstreffen für den 13. Frauenpolitischen Ratschlag

Bitte arbeitet alle vor Ort unter Pandemie-Schutzbedingungen weiter mit anderen Frauen zusammen,

    • Zur Werbung und Vorbereitung der WFK
    • Zur Werbung und Vorbereitung von dem Frauenpolitischen Ratschlag
    • Erfindet kreative Lösungen für die Finanzierung der Events
    • Haltet und baut eure internationale Kontakte aus

In diesem Sinne ….

Wir trauern um Sharmistha Choudhury

 

Liebe Familienangehörige von Sharmistha Choudhury

Liebe internationale Freundinnen und Genossinnen von AIRWO

Heute hatten wir ein Treffen des Kämpferischen Frauenrats in Deutschland und wir haben über den erschütternden Tod von Sharmistha gesprochen. Wir sind alle sehr betroffen und trauern mit euch.

Der Kämpferische Frauenrat organisiert in Deutschland mit dem Frauenverband Courage den Frauenpolitischen Ratschlag vor, bei dem viele internationale Frauen als Gäste mit dabei sind. Ebenso war er in Deutschland verantwortlich für die Vorbereitung der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen in Venezuela, in Nepal und für das Seminar in Indien…

Wir haben Sharmistha als eine internationale Kämpferin für die Frauenbewegung vor über 10 Jahren kennengelernt und sie hinterlässt eine große Lücke, aber auch unvergessliche Erinnerungen und Spuren in der internationalen Frauenbewegung.

Die Frauenbewegung lebt und wird gestärkt durch Frauen, wie Sharmistha!

Umso schlimmer, dass sie durch die Corona Pandemie und damit durch das Fehlverhalten der Regierungen im Umgang mit der Pandemie getötet wurde. Auch die Modi-Regierung hat sich nicht für den Schutz der Bevölkerung vor der Corona Pandemie eingesetzt, sondern zu gelassen, dass in Indien die Pandemie voll zum Ausbruch kam und viele Menschen sich infizierten und auch starben.

Umso wichtiger ist die internationale Vernetzung der Frauen um gemeinsam für eine gemeinsame Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpfen.

Mit solidarischen Grüßen

der Kämpferische Frauenrat

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind sehr traurig darüber, dass unsere geliebte Freundin und Genossin Sharmistha am 13.06.21 in einem Krankenhaus in Kolkata gestorben ist.

Es ist eine schreckliche und traurige Nachricht und wir wünschen unseren Genossinnen und Freunden in Indien und ihrer Familie viel Kraft und Solidarität.

Sharmistha war ein Eckpfeiler der revolutionären und Frauenarbeit in Indien und international. Sie war eine führende Kraft im Kampf der Bauern in West-Bengalen  für den Erhalt ihrer Umwelt- und Lebensressourcen.

 

Sie wird von unseren Freundinnen und Freunden in Indien und von uns allen in der kämpferischen Frauenbewegung als Freundin, Genossin und Mitstreiterin schmerzlich vermisst werden. Sharmistha ist nur 45 Jahre alt geworden.

Vor einigen Wochen hat sie sich mit dem Coronavirus infiziert und musste ins Krankenhaus, weil sie durch die Krankheit zusätzliche

Probleme hatte. Sie wurde erneut krank, als sie am Wahlkampf in Bhangar teilnahm und musste sich von da an von allen Aktivitäten fernhalten. Am Vorabend des 13. Juni war sie ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Europakoordinatorinnen Halinka Augustin und Suse Bader

Gemeinsame Presseerklärung zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021

Ein besonderer Kampftag für die Befreiung der Frau: Wir wollen vorwärts – nicht zurück! Gemeinsam rufen der Kämpferische Frauenrat, der Frauenverband Courage, die Europakoordinatorin zur Durchführung der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen und die Frauenplattform des Internationalistischen Bündnisses als Teil der kämpferischen Frauenbewegung dazu auf, am 8. März mit entsprechenden
Gesundheitsschutzmaßnahmen für unsere Forderungen auf die Straße zu gehen!

Lest hier den kompletten Aufruf:

gemeinsame PM zum internationalen Frauentag 2021

Viele Resolutionen auf dem Treffen des Kämpferischen Frauenrats am 24.10.20 verabschiedet!!

Wir leben in sehr stürmischen und bewegten Zeiten. Folgende Resolutionen wurden auf dem Treffen des neu gewählten Kämpferischen Frauenrats am 24.10.2020 verabschiedet:

Folgende Resolution an die kämpfenden  Arbeiterinnen/ Gewerkschafterinnen wurde verabschiedet:

Resolution 1 des kämpferischen Frauenrats

Eine Solidaritätsbotschaft an die Frauen der Welt wurde verabschiedet:

20202410Solibotschaft-a-d-Frauen-dieser-Welt

Die Unterstützung des Internationalen Aufruf zur Corona-Pandemie der Weltfrauenbewegung wurde beschlossen. Ausgehend von der Europafrauen der WFK wurde weltweit nach Erfahrungen und Forderungen der Weltfrauen gefragt, um die Zusammenarbeit auch in der Corona-Zeit zu stärken  – bisher wurde er von 37 Organisationen unterschrieben.

Internationaler Aufruf zur Corona Pandemie

Auch die Bedeutung des Erfurter Aufrufs wurde noch einmal unterstrichen:

Der Aufruf ist aktueller denn je, seitdem unterstrichen die faschistischen Netzwerke in der Polizei, die Machenschaften der AfD und die verschärfte Abschiebepolitik die Notwendigkeit, gegen Faschismus und die Rechtsentwickung den breiten antifaschistischen Zusammenschluss entsprechend dem Aufruf zu entwickeln.

Deswegen: Nutzen wir die vor uns liegenden Anlässe wie Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, Weihnachtsfeiern, den Internationalen Frauentag, um Unterschriften für unsere Erklärung zu sammeln.“

 

Weiterhin wurde eine Resolution zur Solidarität mit den kämpfenden Flüchtlingsfrauen verabschiedet:

201026ResolutionSolidarität mit den Flüchtlingsfrauen